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Mehr Licht im Dschungel der Hausnotrufsysteme

Das Hausnotrufsystem gibt nicht nur älteren Menschen, sondern auch deren Angehörigen, die Freiheit und nötige Sicherheit, um länger selbständig im eigenen Zuhause leben zu können. Nichts ist beruhigender als die Gewissheit, dass in Notfällen schnelle Hilfe garantiert ist, wenn doch einmal etwas passiert.

Interessenten finden sich oft kaum zwischen der Vielzahl an angebotenen Systemen zurecht -  existieren doch viele Modelle diverser Hausnotrufsystem-Anbieter. So bieten häufig Wohlfahrtsverbände oder auch Pflegedienste ein eigenes Hausnotrufsystem an; aber auch private Anbieter drängen verstärkt auf den für sie interessanten Markt mit den Best Agern.

Prinzipiell bieten Hersteller von Hausnotrufsystemen als Grundleistung das Einleiten von Hilfemaßnahmen an, teilweise über eine angeschlossene Notfallzentrale, wahlweise aber auch über die direkte Verbindung zu Privatpersonen, Ärzten, Pflegekräften oder Pflegediensten. Im Notfall reagiert die Hausnotrufzentrale sofort und leitet alle erforderlichen Maßnahmen ein. Über die Grundleistung hinaus können Kunden oft Zusatzleistungen wie eine Schlüsselhinterlegung oder Urlaubspakete mit der Einbindung wechselnder Orte für den betriebenen Hausnotruf dazu buchen. Inwieweit das sinnvoll ist, müssen Kunden im Einzelfall entscheiden.

Nachteil vieler Hausnotrufsysteme ist, dass sich Kunden an lange Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen binden. Hier ist es ratsam, rechtzeitig vor Vertragsabschluss intensiv die Vertragsbedingungen zu studieren. Gute Hausnotrufdienste bieten Kunden Verträge ohne Mindestlaufzeit an und offerieren zudem die Möglichkeit einer kostenlosen Test- oder Probephase.

So unterschiedlich die Angebotspakete auch sein mögen, so einheitlich ist die Funktionsweise eines Hausnotrufsystems:

  1. Jedes Hausnotrufsystem besteht aus einer Basisstation und einem tragbaren Funksender. Die Senioren tragen den wasserdichten Funksender bei sich am Körper, sodass auch in der Badewanne oder unter der Dusche eine schnelle Hilfe möglich ist. In der Regel ist der tragbare Sender als eine Art „Anhänger“ konstruiert oder an einem Armband befestigt. Einige Hersteller bieten mittlerweile sehr modische Varianten als Halsketten, Halsbänder oder Uhren mit Sendern an.

  2. Im Notfall drücken hilfebedürftige Senioren den Knopf des Funksenders und werden automatisch mit der Notrufzentrale des Anbieters oder mit den für den Notfall hinterlegten Personen verbunden. Der Funksender sendet in diesem Fall das Signal an die Basisstation, die sofort die jeweils einprogrammierte Nummer wählt. Genial hierbei ist, dass der Hausnotruf auch über größere Distanzen innerhalb der Wohnung oder des Hauses sowie bei geschlossener Tür funktioniert. Ein großer Vorteil, da so von jedem Raum der Wohnung aus eine Sprechverbindung hergestellt werden kann.

  3. Besitzt ein Kunde ein Hausnotrufsystem, das an eine Notrufzentrale angeschlossen ist, nimmt nun der diensthabende Mitarbeiter in der Notrufzentrale Kontakt mit dem Hilfesuchenden auf und leitet die weiteren Schritte ein. Je nach persönlicher Bedarfssituation informiert der Mitarbeiter der Notrufzentrale die in einer Liste hinterlegten Verwandten, Nachbarn, Freunde und gegebenenfalls auch den Pflege- oder einen Rettungsdienst. Besitzt ein Kunde ein von einer Notrufzentrale unabhängiges Notrufsystem, werden nach Betätigen des Notknopfes sofort die individuell hinterlegten Personen benachrichtigt.

  4. Um noch mehr Sicherheit im Alltag zu gewährleisten, bieten viele Hausnotrufsysteme ein tägliches „Alles-in-Ordnung“ Signal an. Hierfür senden die Senioren jeden Tag einmal ein Signal an die angeschlossene Hausnotrufzentrale (sogenannt Tagestaste). Bleibt das Signal aus, reagiert die Zentrale entsprechend und geht dem Fall nach. So ist Hilfe auch im Falle von Bewusstlosigkeit, Stürzen und Schlaganfällen gegeben.

 

Die monatlichen Kosten für ein Hausnotrufsystem liegen in der Regel zwischen 15€  und 50€. Hinzu kommt eine einmalige Anschluss- bzw. Bereitstellungsgebühr, die von Anbieter zu Anbieter zwischen 10€ und 100 € variiert. Die Pflegekasse übernimmt oftmals (anteilig) monatlich Kosten für ein Hausnotrufsystem, sollte ein Anspruch auf Leistungen aus der Pflegeversicherung bestehen. Ausgenommen von der Kostenübernahme durch die Pflegekasse sind in der Regel die Bereitstellungsgebühren. Daher unser Tipp: Achten Sie darauf, dass das gewählte Hausnotrufsystem die Zulassungskriterien des Pflegehilfsmittelkataloges erfüllt und es sich hierbei um ein vom MDK (Medizinischer Dienst der Krankenkassen) anerkanntes Pflegehilfsmittel handelt.

Ein gutes Hausnotrufsystem geht auf die Bedürfnisse der Seniorinnen und Senioren ein. Wichtig sind hierbei vor allem verständliche Erklärungen, ausführliche Funktionstest vor der Inbetriebnahme sowie ein guter Service nach der Installation des Hausnotrufsystems. Bleiben Sie beim Kauf eines Hausnotrufsystems daher stets aufmerksam und suchen Sie das für Sie optimale Gerät. Achten Sie in jedem Fall auf die Unterschiede bei den Anbietern bei folgenden Punkten:

  • Beratung
  • Installation
  • Geräteeinweisung
  • Kundenservice
  • Erreichbarkeit der Notrufzentrale
  • Notfallbearbeitung

 

Diese Checkliste kann Sie dabei unterstützen, die richtige Systemwahl zu treffen:

  • Ausführliche Beratung vor dem Kauf
  • Flexible Verträge ohne Mindestlaufzeit
  • Kurze Kündigungsfristen
  • Freie Standortauswahl für die Basisstation in der Wohnung
  • Leichte Installation des Hausnotrufsystems und Inbetriebnahme mit Dokumentation
  • Intensive Geräteeinweisung mit Funktionstest und Probealarm
  • Auslösung des Notrufs aus allen Räumen der Wohnung
  • Schnell hergestellte Verbindung zur Notrufzentrale oder zu den hinterlegten Telefonnummern
  • Beruhigende Ansprache nach Notfallauslösung
  • Konkrete Nachfragen zur Einschätzung der Notsituation
  • Angebot eines „Alles-in-Ordnung-Signal“ Services

 

Um Ihnen die Systemsuche zu erleichtern, haben wir eine grobe Produktübersicht (ohne Anspruch auf Vollständigkeit) zusammengestellt:

  • Caritas Hausnotruf: Die Caritas stellt Kunden ein Hausnotrufgerät mit Freisprechanlage zur Verfügung. Im Notfall verständigen die Mitarbeiter der Notfallzentrale die festgelegten drei privaten Bezugspersonen und organisieren weitergehende Hilfe. Neben einer Hausnotruf-Basisleistung können Senioren auch eine Hausnotruf-Serviceleistung wählen, bei der eine Caritas-Pflegestation als dritte Referenz fungiert. Bei der Hausnotruf Komfort-Leistung ist die Caritas-Pflegestation die erste Bezugsperson und der Caritas-Mitarbeiter fährt im Notfall direkt zum Kunden.
  • Malteser Hausnotruf: Der Malteser Hilfsdienst bietet neben der Hausnotruf Grundsicherheit auch ein Komplettsicherheits-Paket an. Hierbei steht rund um die Uhr ein malteser-eigener Bereitschaftsdienst für die Kunden zur Verfügung. Zudem können Senioren ihren Wohnungsschlüssel beim Malteser-Bereitschaftsdienst hinterlegen und die Option des stillen Rufs mit der Tagestaste nutzen. Um im Notfall auch unterwegs Hilfe anfordern zu können, hat der Malteser Hilfsdienst einen Mobil-Notruf und eine Notruf-App entwickelt.
  • Johanniter Hausnotruf: Für die Nutzung des Johanniter Hausnotrufs benötigen Senioren lediglich einen Telefonanschluss und eine Steckdose. Nach dem Knopfdruck wird die zuvor besprochene Alarmkette ausgelöst: Diese Alarmkette beginnt in der Hausnotruf-Zentrale der Johanniter, die den Notruf registriert. Was dann zu geschehen hat, kann sehr flexibel gestaltet werden und wird gemeinsam mit den Kunden definiert. Beim Johanniter Hausnotruf ist eine vierwöchige kostenlose Probephase möglich.
  • Hausnotruf des Deutschen Roten Kreuzes: Das Deutsche Rote Kreuz bietet Senioren ein Hausnotrufpaket an, das Dienst und Technik beinhaltet. Über den Notfallknopf stellen Kunden eine direkte Sprechverbindung zur DRK-Hausnotrufzentrale her. Je nach Notfallsituation verständigt das Rote Kreuz Angehörige, Nachbarn, den DRK-Bereitschaftsdienst, den Hausarzt, Pflegedienst oder Rettungsdienst.
  • Der ASB-Hausnotruf: Der ASB Hausnotruf-Basispreis beinhaltet neben der Bereitstellung des Hausnotrufgeräts und des Funkfingers im Notfall die Benachrichtigung von Angehörigen oder Vertrauenspersonen, eventuell auch von Rettungsdienst oder Hausarzt. ASB-Hausnotrufmitarbeiter entwickeln gemeinsam mit den Kunden einen individuellen Hilfeplan. So können Senioren wählen, wer als Vertrauensperson bei der Hausnotrufzentrale hinterlegt wird und welche Hilfeleistungen diese im Notfall bevorzugen. Neben dem Basispaket bietet der ASB Zusatzleistungen wie die Pflegedienst-Rufbereitschaft im Hintergrund an.
  • Vitakt Hausnotruf: Der Kunde trägt einen mobilen Notfallknopf bei sich (Funkfinger). Im Notfall wird ein Hilfesignal an die Vitakt-Notrufleitstelle gesendet. Über die Wechselsprechanalage nimmt der Vitakt-Mitarbeiter im nächsten Schritt Kontakt zum Betroffenen auf und informiert anschließend Angehörige, Pflegedienst oder Rettungswagen.
  • Hausnotruf von AMG Alarmtechnik: Notruf- und Gegensprechanlage mit Anruf-Wahlgerät, gesehen bei Amazon für 99 €. Wird im Notfall der Knopf auf dem Halsband- oder Armsender gedrückt, werden sofort bis zu drei eingespeicherte Telefonnummern über den Festnetzanschluss des Betroffenen angerufen. Nimmt die angerufene Person den Ruf entgegen, hört sie zunächst den gespeicherten Ansagetext, bevor sie mit der hilfesuchenden Person sprechen kann.
  • Tunstall Lifeline Vi Hausnotrufsystem: Ab 395 €, gesehen bei hausnotruf-shop.de. Es handelt sich hierbei um einen Hausnotruf ohne Hausnotrufzentrale. Im Notfall löst der Betroffene  über den Notrufknopf (Funk-Handsender) ein Funksignal an die Basisstation. Diese ruft nun automatisch die bis zu zehn hinterlegten Telefonnummern an. Hierbei kann es sich um Festnetz- oder Mobilnummern handeln. Ein vorher aufgezeichneter Text wird beim Angerufenen abgespielt, damit man sofort weiß, woher der Anruf stammt. Danach besteht über den eingebauten Lautsprecher und das Mikrofon der Basisstation die Möglichkeit, in die Räume des Betroffenen hinaus zu sprechen bzw. zu hören.
  • Limmex Notruf-Uhr von provita: Hergestellt in der Schweiz, verfügt diese Uhr über einen eingebauten Lautsprecher und ein Mikrofon, mit deren Hilfe Senioren im Notfall mit den ausgewählten Personen sprechen können. Die Uhr funktioniert auch außerhalb der Wohnung und bietet so überall Sicherheit. Löst der Kunde den Notrufknopf aus, stellt Limmex sofort eine Sprechverbindung zu den gespeicherten Telefonnummern her. Darüber hinaus ist im Notfall  eine schnelle und problemlose GPS-Ortung möglich. Preis: 499 € und mehr.
  • Mobiles Notrufsystem von argos: Funktioniert, ähnlich wie die Limmex-Uhr, sowohl innen als auch außen. Das Notrufsystem von argos besteht aus einem mobilen Endgerät und einem Notrufmanagementsystem. Im Notfall wird mit Hilfe eines satellitenfähigen Geräts (Armband, GPS-Box, GPS-Handy) per Knopfdruck Hilfe gerufen sowie zeitgleich die Position des Besitzers ermittelt. Das bietet sich insbesondere für Menschen an, die an Demenz erkrankt sind.
  • easierLife Alarmsystem: Das System von easierLife funktioniert mit Hilfe von Sensoren, die in der Wohnung Bewegungs- und Lebensgewohnheiten erkennen. Die Basisstation kommuniziert drahtlos mit den Sensoren und verbindet sich mit der easierLife Analyseplattform. Diese ermöglicht das Erkennen von Unregelmäßigkeiten und die Beurteilung der Situation in der Wohnung. Die Anzeige der Informationen erfolgt wahlweise per Webbrowser oder auch per Smartphone- und Tablet-App. In Notfallsituationen werden berechtigte Personen automatisch benachrichtigt. Optional kann ein Knopf zum aktiven Auslösen eines Notrufs ergänzt werden und eine Anbindung an Notrufzentralen erfolgen.

 

Wer sich tiefergehend zu den unterschiedlichen Hausnotrufsystemen informieren möchte, findet hierzu im World Wide Web eine Vielzahl an interessanten und informativen Links. Empfehlenswert aus unserer Sicht sind der Beitrag der Verbraucherzentrale zum Thema Hausnotrufsysteme (https://www.verbraucherzentrale.de/Hausnotrufsysteme-Schneller-Draht-zur-Hilfe), die detaillierten Informationen der Initiative Hausnotruf (http://initiative-hausnotruf.de/) sowie selbstverständlich die Stiftung Warentest Testergebnisse vom September 2011 (https://www.test.de/Hausnotrufdienste-Drei-sind-gut-4270637-4271556/).

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