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Altenpflege Zuhause – Herausforderung und Chance zugleich

Die Seniorenbetreuung Zuhause ist vielen pflegebedürftigen Menschen lieber als die Heimunterbringung. Das eigene Zuhause bietet Sicherheit, schenkt Mut und Zuversicht. Auch ein Umzug in das Heim von nahen Angehörigen wird der Pflege in einer Pflegeeinrichtung oft vorgezogen. Beide Varianten erfordern viel Kraft und Courage von Senioren und ihren Familien. Denn die Altenpflege Zuhause stellt alle Beteiligten vor Herausforderungen und wichtige Fragen. Soll eine Pflegekraft engagiert werden? Wo ist eine zuverlässige Betreuungskraft zu finden? Wer kommt für die Pflege auf?

Gleichzeitig ist die Pflege Zuhause eine echte Chance. Das gewohnte Umfeld, die häusliche Routine, der Umgang mit Bekannten, das sind bedeutende Faktoren, die für Sicherheit und Vertrauen in die eigene Person sorgen. So bleiben Lebensqualität und Lebensfreude möglichst lange erhalten. Der Schritt in die Heimunterbringung kann da schon schwieriger sein. Nicht jeder bringt im Alter genügend Mut und Kraft für eine solche Veränderung auf. Deshalb ist die Altenpflege Zuhause eine Alternative.

Professionelle Pflegekräfte oder Pflege in der Familie?

Die dringendsten Fragen, die bei der Entscheidung für die Altenpflege Zuhause beantwortet werden müssen sind: Kann die Familie die 24h-Betreuung selbst übernehmen oder sollte professionelles Pflegepersonal für die Seniorenbetreuung engagiert werden? Wer kommt eigentlich für die Pflege zu Hause auf, gibt es Zuschüsse für die häusliche Pflege?
Diese Fragestellungen sind nicht leicht zu beantworten. Das Bundesministerium für Gesundheit bietet Informationen und Rechtsaufklärung in einer Broschüre zum Thema „Häusliche Pflege“. Darin wird auch über die Pflegebedürftigkeit, die Leistungen bezüglich der Pflegestufe und das Pflegestärkungsgesetz I, das seit Januar 2015 gilt, informiert. Diese Broschüre gibt es hier.

Wer schnell einschätzen will, welche Pflegeleistungen im eigenen Fall in Anspruch genommen werden können, kann das hier mit dem Pflegeleistungs-Helfer des Ministeriums testen.

In den meisten Fällen zeigt sich, dass eine 24h-Pflege durch Familienangehörige kaum realisierbar ist. In dieser Situation denken viele schnell an das Klischee der billigen Pflegekraft oder Haushaltshilfe aus Polen oder Ungarn. Doch das Mindestlohn-Gesetz, das 2015 in Kraft trat, gilt natürlich für alle, auch für eine Pflegerin / einen Pfleger aus Osteuropa. Trotzdem gibt es finanziell realisierbare Pflege-Modelle für die Altenpflege Zuhause. Hier eine Übersicht über die Möglichkeiten:

  • ambulanter Pflegedienst: nach Bedarf mehrmals in der Woche, täglich oder mehrmals täglich (entweder nur Grundpflege des Bedürftigen oder mit hauswirtschaftlichen Leistungen)
  • 24-Stunden-Betreuungspersonal (Häusliche Betreuung nach § 124 SGB 11, Vermittlung der Betreuungskräfte und Pflegerinnen über eine Vermittlungsagentur)
  • Kurzzeitpflege: als Entlastung für pflegende Angehörige, 4 Wochen pro Jahr, meist als Krankenpflege

Pflegebedarf und Pflegehilfe für die Altenpflege Zuhause

Ein weiterer Aspekt bei der Altenpflege Zuhause ist die Wohnumgebung selbst. Wohnbereich und Haushalt sollten auf die Pflege vorbereitet werden. Auch die Einrichtung kann auf die Pflegesituation angepasst werden. Haltegriffe an den Wänden, Möbel für Senioren wie Relaxsessel, Sessel mit Aufstehhilfe, Pflegesessel oder Stühle mit Rollen können beispielsweise die Altenpflege Zuhause erleichtern.

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