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Warum die richtige Sitzlösung im Pflegealltag so wichtig ist

Das Aufstehen aus einem Stuhl gehört zu den Bewegungen, über die man im Alltag kaum nachdenkt, bis sie plötzlich schwerfallen. Nach einer Operation, bei Arthrose oder einfach mit zunehmendem Alter kann aus einer selbstverständlichen Bewegung eine tägliche Herausforderung werden. Viele Betroffene verlieren dadurch nicht nur an Mobilität, sondern auch ein Stück Selbstständigkeit. Angehörige und Pflegekräfte erleben gleichzeitig, wie viel Unterstützung beim Aufstehen plötzlich notwendig wird.
Dabei geht es längst nicht nur um Komfort. Wer Schwierigkeiten beim Aufstehen hat, bewegt sich oft weniger, vermeidet Wege und zieht sich mitunter sogar aus gemeinsamen Aktivitäten zurück. Gleichzeitig steigt das Risiko für Stürze und Überlastungen von Gelenken und Muskulatur.
Die gute Nachricht: Mit der richtigen Sitzlösung lassen sich viele dieser Probleme deutlich reduzieren.
Aufstehen beginnt beim Sitzen
Oft wird über Hilfsmittel erst dann nachgedacht, wenn das Aufstehen bereits zum Problem geworden ist. Tatsächlich beginnt sicheres Aufstehen jedoch bereits mit einer guten Sitzposition.
Ist ein Stuhl zu niedrig, müssen Knie, Hüfte und Rücken deutlich mehr Kraft aufbringen. Die betroffene Person versucht häufig, Schwung zu holen oder sich an Möbeln festzuhalten. Das kostet Kraft und erhöht das Risiko, das Gleichgewicht zu verlieren. Hinzu kommt, dass viele herkömmliche Stühle nicht für langes Sitzen ausgelegt sind. Fehlende Unterstützung im Rückenbereich oder ungünstige Sitzhöhen können dazu führen, dass sich Beschwerden zusätzlich verstärken.
Eine ergonomische Sitzlösung schafft hier bessere Voraussetzungen. Sie unterstützt eine natürliche Sitzhaltung und erleichtert den Übergang vom Sitzen zum Stehen – oft schon allein durch die richtige Sitzhöhe, stabile Armlehnen und eine durchdachte Sitzgeometrie.
Wenn der Esstisch Mittelpunkt des Tages bleibt
Viele ältere Menschen nehmen weiterhin aktiv am Alltag teil. Sie sitzen gemeinsam mit der Familie am Tisch, verbringen Zeit in Gemeinschaftsräumen oder wechseln mehrmals täglich zwischen verschiedenen Bereichen ihrer Wohnung.
In solchen Situationen ist häufig kein großer Aufstehsessel gefragt, sondern ein Stuhl, der sich harmonisch in das Wohnumfeld einfügt und gleichzeitig Sicherheit bietet.
Genau für diesen Einsatzbereich wurde der Seniorenstuhl Kerry entwickelt. Äußerlich wirkt er wie ein hochwertiger Wohn- oder Seniorenstuhl mit klassischem Holzgestell. Die eigentliche Besonderheit befindet sich jedoch im Inneren: Eine elektrisch gesteuerte Aufstehhilfe unterstützt den Nutzer dabei, kontrolliert und sicher vom Sitzen in den Stand zu gelangen.
Anders als bei einfachen Katapultsitzen erfolgt die Bewegung sanft und gleichmäßig. Der Nutzer behält jederzeit die Kontrolle über den Bewegungsablauf. Dadurch entsteht nicht das Gefühl, von einem Hilfsmittel „hochgehoben“ zu werden, sondern vielmehr die Erfahrung, wieder selbstständig aufstehen zu können.
Gerade im häuslichen Umfeld ist das ein wichtiger Aspekt. Denn oft geht es weniger um die reine Funktion als um das gute Gefühl, alltägliche Bewegungen weiterhin selbst bewältigen zu können.
Wenn Mobilität und Sitzen zusammenkommen müssen
Es gibt jedoch auch Situationen, in denen ein Sitzmöbel mehr leisten muss. Viele Menschen verbringen mehrere Stunden täglich im selben Stuhl. Gleichzeitig möchten sie flexibel zwischen Wohnbereich, Essplatz oder Schlafzimmer wechseln können.
Hier kommt der Mobilitätsstuhl Lübeck ins Spiel.
Die ursprüngliche Idee hinter Lübeck entstand aus der Beobachtung, dass klassische Rollstühle zwar für den Transport geeignet sind, jedoch selten als dauerhafter Sitzplatz überzeugen. Vielen Nutzern fehlt es an Komfort, Ergonomie und Wohnlichkeit.
Lübeck verfolgt deshalb einen anderen Ansatz. Der Stuhl verbindet die Mobilität eines transportfähigen Sitzmöbels mit dem Komfort eines wohnlichen Seniorenstuhls. Eine ergonomische Sitzgestaltung, eine angenehme Rückenunterstützung und ein massiver Holzrahmen sorgen dafür, dass sich der Stuhl harmonisch in Wohnräume und Pflegeumgebungen einfügt.
Dank Rollen und Zentralfeststellbremse lässt sich Lübeck flexibel bewegen und sicher fixieren. Je nach Ausführung steht zusätzlich eine integrierte Aufstehhilfe zur Verfügung, die den Übergang vom Sitzen zum Stehen unterstützt.
Gerade in der häuslichen Pflege oder in Pflegeeinrichtungen kann das den Alltag deutlich erleichtern. Nutzer gewinnen ein Stück Bewegungsfreiheit zurück, während Angehörige und Pflegekräfte körperlich entlastet werden.
Warum Aufstehhilfen mehr sind als ein Komfortmerkmal
Wer noch nie Schwierigkeiten beim Aufstehen hatte, betrachtet eine Aufstehhilfe oft als reine Komfortfunktion. Im Alltag zeigt sich jedoch schnell, dass deutlich mehr dahintersteckt.
Jeder sichere Aufstehvorgang stärkt das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Menschen bewegen sich häufiger, bleiben aktiver und behalten länger ihre Selbstständigkeit. Gleichzeitig sinkt die Gefahr von Stürzen oder unsicheren Bewegungen.
Auch für Angehörige verändert sich vieles. Statt bei jedem Aufstehen körperlich unterstützen zu müssen, können sie sich auf die Begleitung und Sicherung konzentrieren. Das schont Rücken und Gelenke und reduziert die körperliche Belastung im Pflegealltag erheblich.
Nicht zuletzt profitieren auch Pflegeeinrichtungen von solchen Lösungen. Ergonomische Unterstützungssysteme helfen dabei, Arbeitsabläufe zu erleichtern und die Selbstständigkeit von Bewohnern gezielt zu fördern.
Wohnlichkeit statt Hilfsmittelcharakter
Ein Aspekt wird bei der Auswahl von Pflege- und Seniorenmöbeln häufig unterschätzt: die Optik.
Viele Menschen wünschen sich Unterstützung, möchten jedoch nicht, dass ihr Zuhause wie eine Pflegeeinrichtung wirkt. Hilfsmittel sollen helfen, ohne ständig auf Einschränkungen hinzuweisen.
Deshalb wurde bei der Entwicklung von Kerry und Lübeck großer Wert auf eine wohnliche Gestaltung gelegt. Holzgestelle, verschiedene Bezugsstoffe und eine klassische Formensprache sorgen dafür, dass die Möbel wie selbstverständliche Bestandteile des Wohnraums wirken.
Das Hilfsmittel tritt in den Hintergrund – der Mensch bleibt im Mittelpunkt.
Fazit
Sicheres Aufstehen ist weit mehr als eine alltägliche Bewegung. Es bedeutet Selbstständigkeit, Mobilität und Lebensqualität. Die richtige Sitzlösung kann dazu beitragen, diese Fähigkeiten länger zu erhalten und gleichzeitig Angehörige sowie Pflegekräfte zu entlasten. Die Devita-Modelle zeigen, dass moderne Unterstützung im Pflegealltag nicht technisch oder klinisch wirken muss. Sie kann sich unauffällig in den Alltag integrieren und genau dort helfen, wo Unterstützung wirklich gebraucht wird: bei den kleinen Bewegungen, die über Selbstständigkeit und Lebensqualität entscheiden.
Weitere Informationen zu den Stühlen mit Aufstehhilfe von Devita finden Sie unter https://www.devita-online.de/stuhl-mit-aufstehhilfe/.
Titelbild: Getty Images für Unsplash+
