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Dekubitus vorbeugen

Druckgeschwüre haben häufig eine lange Behandlungsdauer und sind für Patienten und ihre Angehörigen belastend. Wir interviewen heute Frank Dewes, den Devita-Geschäftsführer, zum Thema.

Herr Dewes, viele ältere Menschen sind von Dekubitus betroffen. Wie entsteht dieser?
Gerade wenn ältere, pflegebedürftige Menschen in ihrem Alltag wenig Bewegung haben und vielleicht auch bettlägerig sind, können durch die vorliegende Druckbelastung Haut und Gewebe geschädigt werden. Es kommt in der Folge zu offenen Wunden, die für die Betroffenen sehr unangenehm sind. Und nicht nur das. Der Wundheilungs-Prozess dauert bei einem Dekubitus oft recht lange. Gefährlich wird es für Patienten dann, wenn Erreger in die Dekubitus-Wunde eindringen.

Wie erkenne ich einen Dekubitus?
Hier gibt es einen guten Trick aus der Praxis, den die Devita-Kunden bereits des Öfteren angewendet haben: Identifizieren Sie die Hautstelle, an der Sie einen Dekubitus vermuten. Drücken Sie etwa eine Sekunde lang mit einem Finger auf die gerötete Hautstelle. Betrachten Sie diese Hautstelle nun aufmerksam: Verfärbt sich die Haut weiß und nimmt dann wieder die Ausgangsfarbe an, ist alles in bester Ordnung. Bleibt die Hautstelle allerdings rot und lässt sich diese nicht wegdrücken, liegt aller Wahrscheinlichkeit nach ein Dekubitus vor, der ärztlich abgeklärt und bestätigt werden muss.

Welche Körperstellen sind in der Regel von einem Dekubitus betroffen?
Schulterblätter, Hüften, Fersen und vor allem das Gesäß sind besonders Dekubitus-gefährdet. Normalgewichtige Personen finden sich seltener unter den Dekubitus-Patienten. Es trifft häufiger Personen, die entweder ein sehr hohes oder ein sehr niedriges Gewicht haben. Gehandicapte Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, weisen oft auch eine Dekubitus-Problematik auf.

Wie muss ein Dekubitus behandelt werden?
In jedem Fall sollten Sie bei der Druckgeschwür-Behandlung Ihren Hausarzt sowie Ihren Pflegedienst beziehungsweise die Sozialstation ins Boot holen. Die Grundregel bei einem Dekubitus lautet, dass neben Bewegung, Mobilisation und Entlastung wichtig sind. Harte Hautstellen müssen gut abgepolstert werden. Auch sollte man auf eine weiche Lagerung achten. Natürlich ist es bei einem Dekubitus auch erforderlich, eine gute Schmerztherapie einzuleiten, die richtigen Hilfsmittel für die Wundversorgung zu verwenden und auf die Infektionsprophylaxe zu achten. Hier sind entweder Ihr Arzt oder speziell ausgebildete Wundexperten die richtigen Ansprechpartner.

Was können pflegende Angehörige unterstützend tun?
Achten Sie darauf, dass der Dekubitus-Patient regelmäßig mobil ist und – sofern er bettlägerig ist – eine regelmäßige Umlagerung stattfindet. Menschen mit Druckgeschwüren sollten stets so liegen, dass der Druck auf den betroffenen Hautstellen gemindert ist. Ist zum Beispiel die Ferse Ihres Angehörigen von einem Dekubitus betroffen, hilft es, wenn der Fuß auf einem speziellen, weichen Kissen gelagert wird. So nehmen Sie den Druck weg und entlasten den Fuß. Achten Sie auch darauf, für die betroffenen Stellen eine hochwertige Hautpflege zu verwenden.

Bietet Devita Produkte zur Dekubitus-Prophylaxe an?
Ja, Devita hat einige Produkte zur Dekubitus-Prophylaxe im Portfolio. Darunter vor allem Dekubitus Matratzen und Sitzkissen mit und ohne Keil. Dekubitus-Matratzen schwächen den Druck beim Liegen ab, unterstützen die Lagerung und sind ein praktischer Alltagsbegleiter. Mehr Informationen erhalten Sie unter https://www.devita-online.de/search?sSearch=dekubitus.

Herr Dewes, wir danken Ihnen für das Gespräch.

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