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Der Katapultsitz: Mehr Sicherheit beim Aufstehen

Für viele Menschen wird das Aufstehen aus einem Stuhl mit der Zeit zu einer echten Anstrengung. Nach Operationen, bei nachlassender Muskelkraft oder chronischen Erkrankungen braucht der Körper mehr Kraft und Kontrolle, um vom Sitzen ins Stehen zu gelangen. Das ist nicht nur mühsam, sondern kann auch unsicher werden: Wenn das Aufstehen schwerfällt, steigt das Risiko für Stürze, und viele Betroffene trauen sich immer weniger zu. Das hat Auswirkungen auf die Mobilität, aber auch auf das eigene Sicherheitsgefühl und die Lebensqualität.
Was ein Katapultsitz ist und wie er hilft
Genau hier setzt ein Katapultsitz an. Dabei handelt es sich um eine besondere Aufstehhilfe, die auf einen Stuhl oder Sessel gelegt wird und das Aufstehen aktiv unterstützt. Ein integrierter Feder- oder Gasdruckmechanismus übernimmt dabei einen Teil des Körpergewichts und führt die Person beim Aufstehen sanft nach oben. Gleichzeitig wird die Bewegung beim Hinsetzen gebremst, sodass man kontrolliert und sicher Platz nehmen kann, ohne „ins Polster zu fallen“. Aus einem herkömmlichen Stuhl wird so mit wenig Aufwand eine komfortable Aufstehhilfe, ohne dass die vorhandenen Möbel ausgetauscht werden müssen.
Für wen ein Katapultsitz besonders sinnvoll ist
Ein Katapultsitz ist vor allem dann sinnvoll, wenn die eigene Muskelkraft nicht mehr ausreicht, um ohne Hilfestellung aufzustehen, man aber möglichst selbstständig bleiben möchte. Das betrifft viele ältere Menschen ebenso wie Personen mit Hüft- oder Knieproblemen, chronischen Schmerzen oder längerer Immobilität. Auch nach Operationen kann ein Katapultsitz die Phase der Rehabilitation deutlich erleichtern. Gleichzeitig entlastet er pflegende Angehörige und Pflegekräfte, weil weniger Kraft zum Anheben der betreuten Person nötig ist.
Mehr Selbstständigkeit und Sicherheit im Alltag
Im Alltag zeigt sich der Nutzen eines Katapultsitzes sehr schnell: Der Kraftaufwand beim Aufstehen wird reduziert, die Bewegung verläuft kontrollierter und sicherer, und der eigene Bewegungsradius vergrößert sich wieder. Wer ohne fremde Hilfe vom Stuhl aufstehen kann, fühlt sich unabhängiger und traut sich oft wieder mehr zu. Das wirkt sich positiv auf die körperliche Aktivität, aber auch auf das Selbstbewusstsein aus. Hinzu kommt, dass viele Modelle ohne Strom funktionieren und auf unterschiedlichen Stühlen oder Sesseln verwendet werden können - eine flexible Lösung, die sich leicht an den Alltag anpasst.
Worauf man bei der Auswahl achten sollte
Bei der Auswahl eines Katapultsitzes lohnt es sich, einige Punkte genauer unter die Lupe zu nehmen. Wichtig ist beispielsweise, dass die Gewichtsklasse zum Körpergewicht des Nutzers passt, damit der Mechanismus optimal funktioniert. Es gibt Modelle, bei denen sich individuelle Gewichtsbereiche einstellen lassen. Die Sitzbreite sollte ebenfalls mit dem vorhandenen Stuhl harmonieren, um eine stabile Auflagefläche zu gewährleisten. Mechanische Modelle verfügen häufig über einen einstellbaren Federwiderstand, der an die individuelle Kraft angepasst werden kann. Eine rutschhemmende Unterseite verhindert das Verrutschen des Katapultsitzes und eine bequeme Polsterung erhöht den Komfort, insbesondere bei längerem Sitzen. In manchen Fällen lohnt es sich auch, mit der Kranken- oder Pflegekasse zu klären, ob eine Kostenbeteiligung möglich ist.
Wenn Sitzen und Aufstehen zusammen gedacht werden
Es muss jedoch nicht immer bei einem aufgesetzten Hilfsmittel bleiben. Manchmal ist es sinnvoll, die Themen Sitzen und Aufstehen von Anfang an zusammenzudenken und die Aufstehhilfe direkt ins Möbelstück zu integrieren. Genau hier setzen die Stühle Kerry und Lübeck von Devita an. Sie kombinieren eine ergonomische Sitzgeometrie mit einem durchdachten Design, das das Aufstehen erleichtert, ohne dass zusätzliche Hilfsmittel benötigt werden. Sitzhöhe, Sitztiefe und Armlehnen sind so gestaltet, dass sie den Bewegungsablauf vom Sitzen ins Stehen unterstützen und dem Körper dabei helfen, automatisch eine günstigere Position einzunehmen.
Kerry und Lübeck: Ergonomische Lösung mit integrierter Unterstützung
Kerry eignet sich besonders für Wohn- und Pflegesituationen, in denen wenig Platz vorhanden ist und trotzdem eine sichere, komfortable Sitzgelegenheit gebraucht wird. Durch seine kompakte Bauweise fügt er sich gut in bestehende Einrichtungen ein und kann flexibel eingesetzt werden, etwa im Wohnzimmer, im Essbereich oder im Pflegezimmer. Lübeck bietet darüber hinaus noch mehr Komfort für Menschen, die länger sitzen oder ruhen möchten, etwa bei eingeschränkter Mobilität oder erhöhter Pflegebedürftigkeit. Gleichzeitig bleibt die Unterstützung beim Aufstehen erhalten, sodass der Stuhl nicht nur bequem, sondern auch funktional ist.
Katapultsitz und Devita-Stühle sinnvoll kombinieren
Wer bereits einen Katapultsitz nutzt, findet in solchen Stühlen eine langfristige Ergänzung oder sogar eine Alternative. Während der Katapultsitz eine schnelle und flexible Lösung darstellt, schaffen integrierte Sitzmöbel wie Kerry und Lübeck eine dauerhafte, stabile Basis für sicheres Sitzen und Aufstehen. Dadurch entsteht im besten Fall ein durchdachtes Gesamtkonzept: ein Sitzplatz, der sowohl bequem als auch sicher ist und die Selbstständigkeit im Alltag nachhaltig stärkt.
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.devita-online.de/stuhl-mit-aufstehhilfe/.
Fotonachweis: Getty Images for Unsplash
